Knorr Classico im Test: Ein guter Kombikinderwagen?

Einen Kinderwagen zu kaufen ist keine leichte Aufgabe. Die Auswahl ist so groß und die eigenen Wünsche sollen auch berücksichtig werden. Wir haben uns für den Knorr Classico entschieden. Mit viel Ausstattung kostet er derzeit EUR 459,00. Ob sich der Kombikinderwagen lohnt, erfährst du in meinem Test.

Der Knorr Classico Kinderwagen

Ich muss ehrlich sagen, nicht einmal meine Freundin hatte große Ansprüche sondern eher ich selbst. In erster Linie soll es ein klassischer Kinderwagen werden. Also große starre Räder, eine richtige Federung und kein Hightech-Wagen. Mit dazu soll es sowohl für Neugeborene als auch ältere Kinder nutzbar sein. Da wir einen Hund haben mit dem wir täglich im Freien sind, sollte er auch Outdoor-tauglich sein. Und damit wir noch im Kofferraum platz brauchen, muss er kompakt zusammenfaltbar sein.

Letztendlich fiel die Wahl auf den Knorr Classico Kinderwagen. Einer, der all unsere (oder auch meine) Ansprüche rechtfertigt. Neben dem eigentlichen Kombikinderwagen gibt es von Knorr Baby ein bisschen Zubehör wie zum Beispiel eine Wickeltasche, Regenschutz, Handschuhe für den Winter, eine Tasche für das Ablagefach und auch ein Sonnenschirm dazu. Damals lag der Preis bei 499 Euro, zum aktuellen Zeitpunkt des Testberichts aber günstiger. Ob sich das Geld für den Kinderwagen lohnt, beziehungsweise gelohnt hat?

Der Knorr Classico Test

Was der Kinderwagen von Knorr kann, erfährst du hier in diesem Test. Eigentlich kann man das schon einen Langzeittest nennen. Denn ich (wir) benutzen ihn ja bereits seit fast zwei Jahren. Dementsprechend sieht der Knorr Classico auf den Bilder auch schon aus. Aber, umso besser. Denn der Kinderwagen soll ja möglichst lange auf den Räder unterwegs sein 😉

Das Gestell

Obwohl der Kinderwagen recht groß ist, kommt er in einem verhältnismäßig kleinen Karton an. Geöffnet und ausgepackt ist alles ordentlich in Plastik und Styropor verpackt.

Das reine Aluminium-Gestell des Knorr Classico Kimbikinderwagen.

Auffällig sind die großen Räder am Gestell des Knorr Classico.

Auch wenn man durch die vielen Teile denkt, man müsse einiges zusammenbauen, muss lediglich die einzelnen Räder angesteckt werden sowie die Babywanne oder der Sitz. Das war´s auch schon und theoretisch kann die erste Runde gestartet werden.

Kompaktes Faltmaß

Aufgebaut hat der ganze Kinderwagen mit der Babywanne etwa eine Abmessung von 107 x 57 x 137 Zentimeter. Mit den Räder zusammengeklappt sind es 90 x 42 x 61 Zentimeter. Wer allerdings im Auto nicht so viel Platz hat, kann die Räder entfernen und kommt so auf eine Größe von 84 x 41 x 52 Zentimeter. Zwar sehr kompakt, man muss allerdings auch an die Babywanne oder den Sportsitz denken.

Der Knorr Classico Kinderwagen mit Räder zusammengeklappt

Auch mit Räder lässt sich der Knorr Classico kompakt zusammenklappen.

Um das Gestell zusammenklappen zu können, kann man zwei Veriegelungen öffnen. Eine (die Obere) muss zuerst ein Sicherheitsbügel gelöst werden, die Untere kann einfach mit zwei Händen geöffnet werden ohne die Sicherung lösen zu müssen.

Was ich etwas schade finde ist, dass man den Knorr Classico nur ohne Babywanne oder Sitz zusammenklappen kann. Ein schnelles aus dem Auto, in das Auto geht mit diesem Kinderwagen leider nicht. Zwar sind die Aufsätze schnell entfernt, doch wenn man´s mal eilig hat, ist es etwas umständlich erst die Aufsätze entfernen zu müssen.

Für die schnellen Fälle haben wir uns einen Reisebuggy, den gb Pockit+ besorgt. Der ist allerdings nur für Babys, die schon selbstständig sitzen können.

Räder für Wald und Winter

Anders als bei den meisten Kinderwägen kommt beim Knorr Classico richtige Reifen mit kugelgelagerten Räder zum Einsatz. Auch sind die Räder starr am Kinderwagen befestigt. Um Kurven fahren zu können müssen also die Vorderräder angehoben werden.

Der Knorr Classico im Schnee in den Bergen.

Auch im Schnee lässt sich der Knorr Classico leicht schieben.

Die Vorteile der starren Räder zeigten sich besonders auf unebenen Wegen und im Winter bei Schnee. Im Wald kommt man mit den Räder einfach über jeden Stock und Stein. Liegt Schnee, auch mehrere Zentimeter, kommen die etwa 37 Zentimeter großen Räder problemlos hindurch. Die Größe der Räder haben auch bei Treppen den Vorteil, dass man den Classico herunterschieben oder hochziehen kann.

Beweglicher Kinderwagen

Obwohl der Kinderwagen keine beweglichen Räder hat, kann man mit dem Classico zügig um die Kurven fahren. Zwar ist es nicht jedermans Sache, die Vorderräder anheben zu müssen, doch für mich als auch meiner Freundin bereitet dies keine Probleme.

Räder (de-)montieren

Das Anbringen und Entfernen der Räder geht bei diesem Kinderwagen denkbar einfach. Es muss lediglich eine Taste gedrückt werden damit das Rad an der Achse ein- beziehungsweise entrastet. Auch nach zwei Jahren funktioniert das tadellos.

Der Knorr Classico mit einem demontierten Rad.

Alle vier Räder lassen sich kinderleicht entfernen.

Der Drücker um das Rad vom Knorr Classico zu entfernen.

Durch einfaches Drücken der Sicherung kann das Rad entfernt werden.

Großes Ablagefach und Federung

Der Knorr Classico bietet ein recht großes Ablagefach. Im Lieferumgang ist zwar eine Tasche dabei, die dort befestigt werden kann, für uns war diese aber zu umständlich und zu klein. Ohne diese Tasche hat man wesentlich mehr Platz. Stauraum für einen kleinerer Einkauf oder Spielzeug für den Spielplatz gibt es aber auf jedenfall.

Ein wichtiges Kriterium beim Kauf eines Kinderwagens war eine anständige Federung. Der Knorr Classico besitzt an jeder Radaufhängung eine kleine, aber wirksame Metallfeder. Selbst auf Waldwegen dämpft die Federung des Classico einiges ab. Auch wenn das Kind mal müde werden sollte, kann man es super in den Schlaf wiegen.

Die Federung des Knorr Classico.

Die Metallfederung des Knorr Classico. Davon gibt es an jedem Rad eine Feder.

Nach dem ersten Winter gab der Kinderwagen allerdings ein nervendes Knarren von sich. Problem war eben die Federung. Mit etwas Schmierfett eingerieben war das Problem aber schnell gelöst.

Sichere Bremsen

Was bei einem Kinderwagen nicht fehlen darf, sind natürlich die Bremsen. Zwar ist eine Handbremse bei Bergabfahrten ganz toll, die hat der Classico leider nicht. Der Kinderwagen von Knorr hat dagegen eine stabile Feststellbremse. Im Test als auch in der täglichen Benutzung macht die Bremse einen sicheren Eindruck.

Die Bremse des Kombikinderwagen Classico von Knorr.

Der Metallstift rastet sicher in das Rad ein.

Mit dem Fuß muss dabei lediglich den Bügel nach unten gedrückt werden. Hier darf es ruhig etwas Kraft sein, damit die Bremse auch wirklich einrastet. Am Bremsbügel sind zwei Metallstifte, die in die Räder einrasten und den Knorr Classico bewegungsunfähig machen. Die Bremse löst sich weder bei starken drücken oder ziehen. Bisher hat sie sich noch nie von alleine gelöst. Auch am Berg steht der Kinderwagen.

Schiebegriff mit Kunstleder

Ob Groß oder Klein, beim Classico Kinderwagen kann der Schiebegriff für jede Körpergröße eingestellt werden. Mit den zwei Drücker links und rechts kann der Griff beliebig eingestellt werden.

Der Schiebegriff mit dem Kunstleder ist ein echter Hingucker. Das allerdings nur für etwa ein Jahr. Durch das ständige anheben der Vorderräder, um Kurven zu fahren, verschiebt sich nach und nach etwas das Kunstleder. Mit Mühe lässt sich das zwar wieder richten, doch scheinbar „leiert“ das Leder etwas aus und es wird immer mehr lockerer. Hier hat Knorr auf jedenfall noch Handlungsbedarf.

Verrutschtes Kunstleder am Griff des Kinderwagen von Knorr

Nach einiger Zeit verrutscht das Kunstleder auf dem Griff.

Wer im Winter freie Hände benötigt, hat beim Knorr Kinderwagen Handschuhe beziehungsweise eher Greiflinge mit dabei. Mit Druckknöpfen werden die einfach an den Griff befestigt und man kann schnell rein- und wieder rausschlüpfen. Zwar kuschelig warm, haben wir sie nicht ein einziges mal benutzt und lieber richtige Handschuhe angezogen.

Der Handwärmer für den Griff am Kinderwagen

Warme Hände im Winter (Nebenbei: Tolles Bild im Sommer, oder?)

Knorr Classico und der Rost

Das Gestell besteht hauptsächlich aus einem verchromten Metallrahmen. Wer sich die Bewertungen in diversen Shops durchliest, stößt recht häufig auf Rost. Den Bilder zufolge gibt es circa alle zwei Jahre ein etwas überarbeitetes Modell. Ist unser Knorr Classico aus dem aktuellen Test noch verchromt, war es beim Vorgängermodell noch nicht so. Doch leider muss ich sagen, auch unser Kinderwagen rostet an vielen Stellen.

Eine Roststelle am Gestell des Knorr Classico Kinderwagen.

Die erste Stelle an der sich Rost gebildet hat. Der Abdeckung der Federung schlägt bei Bewegung gegen das Gestell.

Bereits nach wenigen Tagen gab es die ersten „Kratzer“ beziehungsweise Reibungen auf dem Metallgestell. Und zwar an allen vier Federungen. Über diese ist eine Plastikabdeckung die bei gröberen Stößen gegen das Metall schlagen. Nach und nach verschwindet der Belag und das ungeschützte Metall fängt logischerweise an zu rosten.

Nach etwa einem Jahr ging es dann auch an den Räder/Speichen los und zuletzt dann auch der Ablagekorb. Erst neulich habe ich mit dem Gartenschlauch den Kinderwagen ordentlich gereinigt, und da flog einiges an Lack ab. Gerade die Räder scheinen unter dem Lack vollständig zu rosten.

Rost am Rad eines Kinderwagen.

Noch schlimmer hat es eigentlich die Räder und Speichen getroffen.

Es ist jetzt nicht so, dass man mit einer Rostlaube in der Gegend herumfährt. Zumindest optisch auffällig nicht. Doch wer sich den Knorr Classico in der Nähe anschaut, findet überall kleine Rostflecken. Schade eigentlich! Ob das Knorr bei dem neusten Modell mittlerweile geändert hat?

Ein guter Kombikinderwagen?

Einige Kinderwägen können nur ab dem Zeitpunkt benutzt werden, sobald das Baby sitzen kann. Andere können dagegen nur verwendet werden, solange es liegt. Uns war es daher wichtig das es ein Kombikinderwagen wird. Denn nach etwa 7 Monate einen neuen Kinderwagen kaufen zu müssen ist ja nur rausgeworfenes Geld.

Der Knorr Classico bietet gleich zwei Aufsätze. Zum einen die Babywanne und zum anderen den Sportsitz. Wer obendrauf auch noch den Autositz (Babyschale) auf den Knorr Classico stecken möchte, findet gleich das das passende Zubehör dazu.

Die Babywanne

Die Babywanne des Kombikinderwagen Knorr Classico.

Die Babywanne des Knorr Classico bietet viel Platz.

So wie es sich für einen klassischen Retro-Kinderwagen gehört, gibt es eine passende Babywanne dazu. Die Liegefläche beträgt in etwa 84 x 37 Zentimeter und ist groß genug. Die Wanne besteht größtenteils aus Kunststoff. Die Liegefläche kann auf Wunsch auch zu einem Sitz umgeklappt werden. Für uns erwies sich diese Funktion allerdings sehr für unpraktisch. Denn solange das Kind eh nicht selbstständig und stabil sitzen kann, bringt das eh nichts. Kann es sitzen, wird es eh Zeit für den Sportsitz.

Auf der Liegefläche befindet sich eine kleine, recht dünne Matratze wenn man es den überhaupt als solche nennen darf. Für den Winter empfehle ich unbedingt ein Fell darunter zu legen. Wir haben uns gleich den Fußsack von Kaiser bestellt.

Der Sportsitz

Kann das Kind einmal selbstständig und stabil sitzen wird es Zeit für den Sportsitz. Dieser kann wie die Babywanne auch in beiden Fahrtrichtungen auf dem Knorr Classico angebracht werden. Ansich bietet der Sportsitz alles, was ein anständiger Kinderwagen benötigt. Ein 5-Punkt-Gurt, Sicherheitsbügel, Liegeposition, verstellbare Fußablage, klappbares Verdeck und auch eine passende Regenhülle. Doch im Test des Classico von Knorr erweist sich nicht alle gerade als Ideal.

Der Sportsitz als auch die Babywanne kann in beide Fahrtrichtungen aufgesteckt werden.

Der schwache Gurt

Der 5-Punkte-Gurt des Knorr Classico.

Durch ein 5-Punkte-Gurt sollte die Sicherheit erhöht werden, in der Theorie

Zu den wichtigsten Elementen gehört ganz bestimmt auch der Gurt. Zwar bietet der Sportsitz vom Knorr Classico einen 5-Punkte-Gurt an, der gefällt mir aber gar nicht.

Der erste Kritikpunkt sind die leicht verrutschbaren und viel zu dicke Schulterpolster. Sicher ist es gut, wenn die Schultern des kleinen nicht durch das harte Band belastet wird. Doch die Polster würde ich gerade einmal im Winter benutzen. Durch das ständige herumrutschen haben wir sie gleich ganz weggelassen,

Gurt nicht eng genug

Der größte negative Punkt liegt aber an der Länge des Gurtes. Zwar kann der Gurt verstellt werden, doch selbst in der engsten Einstellung ist der Gurt viel zu weit. Das Kind wackelt daher sehr viel herum und kann sich unter anderem auch selbst „befreien“. Der Gurt wird wahrscheinlich für Kinder mit einem Alter von vier Jahren oder so sein. Mein zweijähriger Sohn hat dort viel Spielraum.

Zu langer Gurt beim Kinderwagen von Knorr.

Selbst in engster Einstellung ist der Gurt für ein kleines Kind viel zu groß.

Des weiteren ist der Gurt auch ein Probem bei der Liegefunktion. Wird das Kind in die Liegefunktion gebracht, muss der Gurt gelockert werden. Anderst herum muss der Gurt wieder gestrafft werden. Also was sich Knorr hier bei diesem Gurt-System gedacht hat, ist mir wirklich schleierhaft.

Der zu kurze Gurt in der Liegeposition.

Wird der Sportsitz in Liegeposition (180 Grad) gebracht, muss der Gurt zwingen verlängert werden!

Weitere Funktionen

Abgesehen vom Gurt bietet der Sportsitz des Knorr Classico aber viele und gute Funktionen. So kann das Verdeck ein- oder ausgeklappt werden. Ist der Sportsitz in Fahrtrichtung angebracht, kann man beim Verdeck durch ein Reisverschluss auch eine „Lucke“ öffnen um das Kind im Blick zu haben.

Bei Kinder mit kürzeren Beinen ist die verstellbare Fußablage von Vorteil. Den ehe die Beine noch nicht herunterhängen können, kann die Ablage waagrecht gehalten werden. Sollte das Kind irgendwann mal ohne Gurt im Kombikinderwagen sitzen, ist der beidseitig zu öffnenden Sicherheitsbügel praktisch. Wer den aber nicht braucht, kann ihn auch komplett entfernen.

Fußsack

Am Sportsitz des Classico kann man gerade an kühleren Tagen auch ein Fußsack beziegungsweise eine Beindecke anbringen. Solange es nicht richtig kalt wird, ist der auch ausreichend. Im Winter würde ich aber wie bei der Babywanne eher zu einem richtigen Fußsack greifen.

Der Fußsack für den Sportsitz des Classico Kinderwagen

Im Sommer nicht erforderlich, im Winter dagegen schon. Bei kalten Temperaturen wird der Knorr Fußsack noch zu wenig sein.

Aufsatz befestigen

Die beiden Aufsätze für den Kinderwagen besitzen auf jeder Seite je zwei Metallstifte. Diese können in die Schienen einfahren und eingerastet werden. Ist ein Aufsatz einmal richtig befestigt, sitzt er auch bombenfest. Durch einfaches Drücken der Entriegelung springt der Aufsatz aus der Sperre heraus und liegt auf den Schienen.

Die Befestigung und Sicherung für die Aufsätze.

Die Befestigung für die Aufsätze. Nach einiger Zeit sieht die schon etwas ramponiert aus, funktioniert aber wunderbar.

Insgesamt ist die Befestigung beim Knorr Kinderwagen gut gelöst. Da wir aber sehr häufig mit dem Auto unterwegs sind, entfernen und befestigen wir die Aufsätze recht häufig. Dementsprechend sieht die Kunststoff-Sicherung auch aus.

2018/2019er Modell

Die neue Befestigung für Aufsätze beim Knorr Classico.

Ob das Modell mit der neuen Befestigung besser ist?

Wie ich auf Amazon gesehen habe, hat der Knorr Classico eine neue Befestigung. Das 2018er oder 2019er (??) Modell hat nun das Easy-Click-System. Dabei wird der Aufsatz nicht in die Schiene geschoben, sondern lediglich auf die Sicherung gesteckt. Erfahrungswerte dazu habe ich aber leider nicht.

Regenschutz

Dem Knorr Classico liegt für schlechtere Tage auch einen Regenschutz bei. Der hat sich bei starken Regen als auch bei Schneefall im Test als dicht erwiesen. Sowohl für die Babywanne als auch für den Sportsitz gibt es jeweils einen eigenen passenden Regenschutz.

Der Regenschutz für die Babywanne des Kombikinderwagen

Der Regenschutz für die Babywanne.

Knorr Classico Zubehör

Beim Kombikinderwagen von Knorr ist die Wickeltasche, Sonnenschirm und den Gestellrucksack bereits enthalten. Über diverse Händler gibt es zudem noch Adapter für die Autositze beziehungsweise Babyschalen von Maxi Cosi, Cybex und Kiddy. Knorr bietet mit der Classico Milan auch eine eigene Babyschale an, die optisch natürlich ähnlich gehalten ist.

Ein schlechter Sonnenschirm

Der Sonnenschirm ist bislang das einzigste, was beim Knorr Classico bereits nach dem ersten Sommer defekt war. Die obere Feder (also dieser Metallstift, der den Schirm oben halten soll) wollte nach kurzer Zeit nicht mehr heraus. Okay, dann haben wir den Sonnenschirm halt mit einer Schnurr befestigt. So ließ er sich zwar nicht mehr zusammenfalten, hauptsache Schatten. Doch keine paar Wochen später verabschiedete sich auch die billig gehaltene Befestigung.

Die defekte Feder beim Sonnenschirm

Die Feder bleibt stecken. Der Sonnenschirm faltet sich bei der kleinsten Bewegung zusammen.

Fazit vom Knorr Classico Test

Ganze zwei Jahre waren wir nun mit dem Kombikinderwagen Knorr Classico unterwegs. Im Sommer und Winter, auf Berge oder im Wald und er hat uns eigentlich nie im Stich gelassen. Damals 499 Euro, derzeit EUR 459,00 bietet der Classico recht viel. Besonders die sehr gute Beweglichkeit, die großen Räder für Wald und Schnee oder die zwei Aufsätze haben uns sehr gut gefallen.

Doch leider hat er nicht gerade wenige Mängel. Für uns fallen die negative Punkte wie der Rost, der schlimme Sonnenschirm oder die zu langen Gurte nicht so ins Gewicht, ist aber denoch ärgerlich.

Ob ich ihn wieder kaufen würde? Ich denke ja. Wenn der Knorr Classico für drei oder vier Jahre mein Kind sicher über Stock und Stein bringt, könnte ich über die Mängel hinwegsehen.

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Knorr Baby Classico
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