Abgesehen vom Sommer läuft ein Nasensekretsauger im Dauerbetrieb. Bei circa 8-10 Schnupfen pro Jahr liegen die Anforderungen an einen Sauger hoch. Im Nasensauger Test suche ich daher die besten Geräte.

Der große Nasensauger Test

Für den großen Nasensauger Test habe ich mir gleich acht verschiedene Sauger gekauft. Ob Mund-Nasensauger, für Staubsauger oder Elektrische. Einige Nasensekretsauger konnte ich bereits mehrere Monate lang bei meinem Sohn probieren. Andere sind neu dazugekommen was aber keinen Einfluss auf die Ergebnisse nimmt.

Beim Nasensauger Test nehmen folgende Produkte teil:

Obwohl ich Alle ausführlich getestet und ausprobiert habe, werde ich nachfolgend nur die besten Drei detailiert beschreiben um die Länge dieses Testberichtes nicht ins ewige zu ziehen.

Die Anforderungen

Nase saugen mit einem Nasensauger
Bei Babys sollte die Nase stets frei gehalten werden. Einer der wenigen Möglichkeiten ist ein Nasensauger

Bereits vor dem ersten Schnupfen sollten Eltern einen Nasensauger im Kinderzimmer haben. Aus Erfahrung kann ich auch sagen, so viel man auch aufpasst, der erste Schnupfen wird kommen. Und das auch öfters wie man es sich gerne wünscht.

Die Anforderungen an einem Nasensauger sind also hoch. Zum einen sollte er ergonomisch sein, aber auch sicher und vor allem Saugstark. Der Preis macht sich nicht nur bei der Qualität bemerkbar sondern auch an der Art des Nasensaugers. Am günstigsten sind Mund-Nasensauger (bis ca. 10 Euro), gefolgt von Nasensauger für Staubsauger (bis 25 Euro). Teuer wird es dann bei elektrische Nasensauger die in etwa 40 – 140 Euro kosten.

Doch der richtige Nasensauger sollte man am besten nicht nach dem günstigsten Preis wählen. Damit auch du weißt, welcher der Beste ist, kommen wir gleich zum Testsieger des Nasensauger Tests.

Nasensauger Testsieger

Du bist auf der Suche nach dem Testsieger, dann erspare ich dir das lange lesen des ganzen Testberichtes. Hier mein Testsieger sowie die folgenden Platzierungen:

Platz 1: Medinaris Nasensauger

Mein Testsieger im Nasensauger Test ist der Medinaris Staubsaugeraufsatz. Er bietet mit unter das beste Preis- und Leistungsverhältnis.

Der Medinaris Sauger im Nasensauger Test
Der Testsieger im Nasensauger Test

Handlich und Saugstark

Der Medinaris Nasensauger ist im Vergleich zur Konkurrenz nicht gerade klein. Für mich hat es aber den Vorteil, dass er dadurch sehr handlich ist. Er liegt sehr gut in der Hand und lässt sich einfach bedienen.

Der Nasensekretsauger von Medinaris ist ein Aufsatz für den haushaltsüblichen Staubsauger. Daran angeschlossen entwickelt dieser eine ordentliche und im Vergleich auch die beste Saugkraft. Eltern müssen sich aber keine Sorgen machen, dass dies gefährlich sein könnte. Der Windfang im Nasensauger reguliert die Saugleistung auf das Maximum des Erlaubten herunter.

Der Medinaris Nasensauger angeschlossen am Dyson Staubsauger
Der Medinaris Nasensauger passt an jeden Standard-Staubsauger wie hier am Dyson.

Tiefsitzenden Schleim konnte ich mit dem Medinaris Nasensauger wunderbar aus der Nase meines Sohnes saugen. Was mir beim Medinaris ebenfalls gefällt ist die Kunststoff-Saugspitze. Haben die meisten eine Silikonspitze, kann man mit der Kunststoffspitze nicht versehentlich zu tief in die Nase eindringen. Gerade bei Neugeborene oder Babys kann dies gefährlich sein.

Gute Reinigung und keine Folgekosten

Im Nasensauger Test war es mir auch wichtig, dass sich Nasensauger einfach reinigen und sterilisieren lassen. Der ganze Saugkopf (Spitze, Behälter und Kolben) lassen sich problemlos auseinanderbauen, reinigen und im kochenden Wasser sterilisieren. Wer sich das reinigen sparen möchte, kann den Saugkopf auch in die Spülmaschine geben.

Gegenüber andere Nasensauger benötigt der Medinaris Sauger auch keine Filter oder Ähnliches. Somit sind Folgekosten ausgeschlossen. Zum Preis von derzeit EUR 23,45 liegt der Sekretsauger im unteren Mittelfeld und bietet dafür die beste Leistung.

Alternative

Auch wenn in dem Nasensauger Test noch weitere Platzierungen folgen, möchte ich hier noch eine Alternative aufzählen. Diese wäre der Staubsaugeraufsatz von Angel-Vac. Etwas kompakter und mit Silikonspitze liefert der Sauger genau das selbe Ergebnis wie der Medinaris, liegt mir persönlich aber nicht so gut in der Hand.

Platz 2: Nosiboo Pro

Der Nosiboo Pro (Testbericht) ist der einzigste elektrische Nasensauger den ich empfehlen kann und liegt daher knapp auf dem zweiten Platz. Nannte man ihn früher noch einfach Nosiboo Nasensauger, gibt es heute den Namenszusatz „Pro“.

Der Nosiboo Pro Nasensauger im Test
Platz 2 geht an den Nosiboo Pro. Der elektrische Nasensauger ist mit über 100 Euro aber auch der Teuerste.

Mehrmals für verschiedene Awards ausgezeichnet ist er aber mit einem Preis von EUR 139,00 mit Abstand der teuerste Nasensauger. Ob sich der Kauf lohnt? Ja tut er!

Regulierbare Saugkraft

Im Nasensauger Test ist der Nosiboo Pro der einzigste Sauger, der eine stufenlose regulierbare Saugkraft besitzt. Das macht das Saugen bei Neugeborene wesentlich leichter. Zum einen zieht die schwächste Stufe nicht zu sehr in der Nase und zum anderen ist es auch leiser. Stufenlos kann eine Saugkraft bis zur maximal klinisch empfohlende Leistung gewählt werden. Und mit dieser lässt sich dann auch den Schleim wunderbar absaugen.

Der stufenloser Motor des Nosiboo Pro
Die Saugkraft lässt sich beim Nosiboo Pro stufenlos einstellen. Das kann kein anderer Nasensauger im Test.

Patentierter Colibri-Saugkopf

Die Saugeinheit ist vom eigentlichen Saugkopf mit einem Schlauch getrennt. Eine weitere Besonderheit liegt bei diesem Nasensauger auch der Colibri-Saugkopf. Dieser ist patentiert und besteht aus wenigen Einzelteilen. Die einfache Konstuktion sorgt dafür, dass kein Nasensekret in den Motor gelangen kann. Was ich am Saugkopf des Nosiboo Pro ebenfalls schätze, ist das rundliche Design sowie der Anschlusswinkel des Schlauches. Optimal sodass der Schlauch nicht im Weg hängt.

Fazit

Keine Frage, er ist teuer. Doch aber bietet er neben dem tollen Design auch eine sehr gute Saugkraft, tolle Handhabung und auch eine einfache Reinigung. Der Nosiboo Pro ist bereits seit unserem ersten Sohn im Einsatz und wird es auch in den nächsten Jahren noch bleiben.

Platz 3: NoseFrida Nasensauger

Zu guter Letzt des Nasensauger Test befindet sich auf Platz 3 der NoseFrida Mundnasensauger. Viele mögen vielleicht aufschrecken, wenn man überlegt, dass man die Nase seines Babys mit der Saugkraft des eigenen Mundes saugen soll. Doch keine Sorge, der Schleim bleibt im Nasensauger und gelangt nicht nicht den Mund 😉

Im Nasensauger Test der NoseFrida mit Filter
Auf Platz 3 schafft es der Mundnasensauger von NoseFrida

Nasensauger mit Filter

Der NoseFrida Nasensauger kostet mit seinen EUR 10,06 nicht viel und gehört somit zu den Günstigsten. Doch Vorsicht! Der NoseFrida benötigt (laut Hersteller) für jede Anwendung einen neuen Filter. Da können pro Jahr bei bis zu zehn Schnupfen bei Babys einiges an Folgekosten zusammenkommen.

Der Aufbau als auch das Saugen ist mit dem NoseFrida sehr sehr einfach. Saugkopf öffnen, Filter rein und schon kann das Saugen los gehen. Wie bereits erwähnt wird hier mit dem Mund gesaugt. Die Saugkraft ist dadurch variabel und lässt sich an das Alter des Kindes anpassen. Hier benötigt es aber ein bisschen Erfahrung um die beste „Saugtechnik“ zu beherrschen.

Gut für Unterwegs

Mit dem NoseFrida kann schnell und einfach die Nase freigesaugt werden. Da ich und viele andere nicht gerade Fan von Mundnasensauger bin, landet er auf Platz 3. Sind wir im Urlaub oder bei den Schwiegereltern unterwegs, begleitet uns der NoseFrida. Günstig, kompakt und macht genau das, was ein Nasensauger tun soll.

Fazit: Nasensauger Test

Nicht das teuerste Produkt muss auch der beste Nasensauger sein. Mein großer Nasensekretsauger Test hat mir aber gezeigt, das auch Qualität seinen Preis hat. Obwohl mit im Gesamtpaket der Medinaris Nasensauger am besten gefallen hat, werde ich (und natürlich meine Freundin) aus Gewohnheit beim Nosiboo Pro bleiben.

Die Testsieger des großen Nasensekretsauger Test
In der Mitte der Nasensauger Testsieger Medinaris, auf Platz 2 (links) der Nosiboo Pro und Platz 3 (rechts) der NoseFrida Nasensauger

Beim Nasensauger Test habe ich natürlich auch die anderen Sauger getestet. Wer auch hierfür die Ergebnisse und meine Erfahrungen wissen möchte, findet diese hier:

Chicco PhysioClean Test

Der Chicco Nasensauger konnte mich im Test bei verschiedenen Punkten nicht so ganz überzeugen. Der Mund-Nasensauger verfügt über austauschbare Saugspitzen mit integrierten Filter. Das mag der Hygiene zwar zugute kommen, der Umwelt und dem Geldbeutel aber nicht.

Filter kosten im 10er-Pack EUR 4,38. Diese kosten kann man ungefähr pro Schnupfen rechnen. Was mich auch etwas negativ stimmt ist das Mundstück in Form einer Trillerpfeife. Damit lässt sich nicht gut einen Unterdruck aufbauen, da das Mundstück gerne aus dem Mund flutscht.

Positiv zu erwähnen ist die geringe Größe und allgemein die Qualität.

Nosiboo Eco im Test

Der Nosiboo Eco ist die günstigere und Mund-Variante des Nosiboo Pro. Abgesehen vom Saugelement ist der Saugkopf exakt der identische. Zum Preis von EUR 13,50 ist der Eco etwas teurer als andere Mundnasensauger.

Was mir am Nosiboo Eco sehr gut gefällt ist der Colibri-Saugkopf den ich bereits beim Pro genauer vorgestellt hab. Zusammen mit dem Mundstück lässt sich im Nasensauger Test eine ordentliche Saugkraft aufbauen um auch tiefsietzenden Schleim zu entfernen.

Die Reinigung ist denkbar einfach. Lediglich die BPA-freie Saugspitze muss sterilisiert werden da nur diese Kontakt mit der Nase hat. Nichts desto trotz sollte auch der Aufangbehälter ab und an mal im kochenden Wasser gereinigt werden.

Talinu im Nasensauger Test

Etwas unbekannt im Nasensauger Test dürfte der Talinu Nasensekretsauger sein. Auch dieser ist ein mundangetriebener Nasensauger und gehört daher zu den günstigen Nasensauger.

Was mir am Talinu Nasensauger gut gefällt ist der Verzicht auf Filter. Das Saugen klappt ansich wunderbar, doch hier muss man aufpassen, dass kein Nasensekret in den Schlauch und letztlich auch in den Mund gelangt.

Sehr auffällig ist die Größe des Talinu Saugers. Im Nasensauger Test ist er der Kleinste. Das hat zwar den Vorteil dass man ihn sogar in die Hosentasche stecken kann, doch bei der Reinigung ist dies eher ein Nachteil. Zwar besteht der Saugkopf nur aus zwei Teilen, doch kleine Ecken und Kanten sind zum Teil nicht erreichbar. Immerhin kann der ganze Saugkopf ausgekocht werden.

Angel-Vac Nasensauger für Staubsauger

Wie ich bereits beim Testsieger Medinaris Nasensauger erwähnt habe ist auch der Angel-Vac eine Überlegung wert. Der Aufsatz für den Staubsauger bietet ebenfalls mit unter die beste Saugleistung.

Der Angel-Vac Nasensauger passt auf sämtliche Staubsauger mit einem Standard-Rohr. Sei es ein Dyson, Philips, Siemens, Rowenta oder Kärcher Staubsauger, die Saugkraft wird durch den Windfang automatisch reguliert.

Der Unterschied zum Medinaris liegt beim Angel-Vac bei der Silikonspitze sowie beim 90 Grad Winkel des Schlauches. Gerade letzteres finde ich nicht so ideal da mir beim Saugen der Schlauch zu viel im Weg hängt. Ist aber kein Beinbruch, kann den Angel-Vac trotzdem empfehlen. Wer einen Vorwerk-Staubsauger besitzt, kann den Angel-Vac Nasensauger auch mit passenden Vorwerk-Adapter kaufen.

SUMGOTT Nasensauger im Test

Auf den Test des SUMGOTT Nasensaugers war ich selbst auch schon sehr gespannt. Denn hierbei handelt es sich nicht um ein Produkt eines Herstellers, sondern einer Marke. Sprich der Nasensauger stammt aus China und wird unter vielen verschiedenen Markennamen vertrieben. So lässt sich genau dieser Sauger nicht nur unter SUMGOTT finden, sondern auch unter HBselect, INTEY, DEYACE, Topluar, Hiveseen, Smibie, Decdeal und viele viele mehr finden.

Da der Nasensauger doch häufig im Netz vorkommt, habe ich dazu einen extra und größeren Testbericht geschrieben.

Im gesamten halte ich vom SUMGOTT Nasensauger als auch den Namensvetter nicht viel. Die Saugkraft ist nicht so stark, teilweise pfeift der Motor und die Qualität wirkt für ein Medizinprodukt nicht gerade gut.

Nasensauger Ratgeber

Neben dem Nasensauger Test möchte ich den Ratgeber nicht unberührt lassen. Gerade beim Kauf tauchen einige Fragen auf die ich hier kurz erläutern möchte.

Ist ein Nasensauger gefährlich?

Viele Eltern fragen sich ob die Anwendung eines Nasensekretsaugers bei Babys nicht gefährlich ist. Hier kann ich, vor allem aber auch Ärzte, beruhigen, nein ist es nicht. Vorausgesetzt ist natürlich die korrekte Anwendung die von der Bedienungsanleitung des jeweiligen Hersteller zu entnehmen ist.

Wie funktioniert ein Nasensauger?

Ein Nasensauger, ganz gleich welcher Art, funktioniert immer auf die ein und gleiche Weise, durch Unterdruck. Sei es erzeugt durch den Mund, einen Staubsauger oder auch durch einen Motor. In meinem Nasensauger Test kamen alle drei Varianten zum Einsatz. Als vierte Variante, im Testbericht aber nicht berücksichtigt, gibt es noch Pumpbälle. Diese habe ich in den Test aber nicht mit aufgenommen da ich sie grundsätzlich schlecht finde.

Jedenfalls wird mit dem erzeugten Unterdruck das Nasensekret aus der Nase gesaugt.

Nasensaugen geht nicht, was nun?

Wie ich selbst auch werden Eltern bei den ersten Versuchen wahrscheinlich etwas frustriert sein. Da hat man einen Nasensauger aber der Schleim will einfach nicht raus. Viele schieben das Problem gerne auf den Sauger selbst. Doch damit auch der erste Versuch mit Anhieb klappt, sollte man einige Dinge beachten.

Auch wenn die erwähnten Staubsauger-Nasensauger die beste Saugleistung bieten, reicht die nicht immer aus gleich die Nase frei zu bekommen. Gerade bei starken Babyschnupfen mit tiefsitzendem Schleim kommt auch der Nasensauger schnell an seine Grenzen.

Kochsalzlösung hilft

Abhilfe bietet hier eine 0,9 prozentige, isotonische Kochsalzlösung. Die kann entweder selbst hergestellt werden (1 Liter Wasser, 9 Gramm Salz) oder aber, was ich selbst lieber mache, fertig gekauft werden. Wenige Minuten vor dem Nasesaugen wird die Kochsalzlösung in die Nase getrüffelt. Schleim und Dreck lösen sich auf und kommen teilweise schon selbst heraus. Der Rest kann dann einfach abgesaugt werden.

Gibt es einen Nasensauger für Erwachsene?

Eigentlich sind Nasensauger ja für Babys konzipiert, da sie sich selbst nicht die Nase putzen können. Zwar gibt es keinen Nasensauger für Erwachsene, doch grundsätzlich können theoretisch Alle benutzt werden.

Erfahrung

Auch wenn es komisch klingt, habe ich das natürlich selbst ausprobiert. Am Besten hat mir dabei der Angel-Vac Nasensauger gefallen. Meiner Erfahrung nach konnte ich mir selbst damit gut die Nase saugen da unter anderem auch die Saugspitze größer ist als andere. Allerdings muss man sich schon selbst gut überzeugen können, sich selbst die Nase zu saugen.

Für welches Alter?

Für welches Alter sich ein Nasensauger eignet kann man so nicht genau sagen und hängt meistens vom Hersteller ab. Empfiehlt Nosiboo seinen Pro Nasensauger bis zu einem Alter von sechs Jahren, sind es beim Eco nur vier Jahre. Ein Blick in die Bedienungsanleitung verrät aber meistens das empfohlende Alter.

Grundsätzlich braucht man sich aber auch keine Gedanken darüber machen. Die im Nasensauger Test verwendete Geräte decken ein Alter von 0-7 Jahren ab. Auch darüber hinaus können Nasensauger ohne Einschränkungen und Gefahr für die Gesundheit benutzt werden.

Überblick
Getestet am
Produkt
Nasensauger
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