Endlich klettern die Temperaturen über 20 Grad, da will man selbst nicht nur den Garten auf Vordermann bringen, sondern auch die Kinder wollen dort spielen. Und wie es sich gehört, muss dort auch ein Sandkasten stehen. Passend zum richtigen Frühlingsbeginn gibt es den Aldi Sandkasten beim Discounter für 50 Euro im Angebot. Wie bereits der Sandkasten Test von Lidl, schaue ich mir die direkte Konkurrenz von Aldi an. Im Aldi Sandkasten Test will ich wissen, wer von beiden das Rennen macht. Playtive oder Playland?!

Aldi Sandkasten im Test

Neben dem Sandkasten vom Lidl der bei uns Zuhause im Garten steht, hat die Schwiegermutter für den kleinen Finn den Sandkasten von Aldi für das Ferienhaus gekauft. Optisch unterscheiden sich beide Modelle nicht viel. Der Aldi Sandkasten verfügt auf einer Sitzbank zwei kleine Fächer für Spielzeug oder zum Sand befüllen. Vom Aufbau her sind sie aber recht ähnlich. Ob der Aldi Sandkasten ein ähnlich schlechtes Dach besitzt wie der Lidl Sandkasten? Schauen wir es uns an.

Sand für den Sandkasten
Papa, wo ist der Sand?

Der Aufbau

Der Aufbau des Aldi Sandkasten dauerte gut 30 Minuten. Dafür benötigt man lediglich einen Schraubenzieher, idealerweise eher ein Akkuschrauber. Denn es sind doch schon einige Schrauben zum eindrehen. Zwar sind die Schrauben schön ordentlich in einzelne Päckchen verpackt und sortiert, sieht das beim Holz etwas anders aus. Hier gibt es keine Nummerierungen oder ähnliches. Welches Holz im Schritt verwendet werden soll muss der Aufbauanleitung entnommen werden.

Ist die Basis erst einmal fertig kommt das Dach dran. Hier ist es schon besser eine zweite Person mit bei zu haben um die Plane zu fixieren. Insgesamt ging der Aufbau recht einfach und sollte von jedermann geschafft werden.

Was taugt der Aldi Sandkasten?

 

Sehr gute Verarbeitung beim Sandkasten von Aldi
Die Verarbeitung des Aldi Sandkasten gefällt mir sehr gut, zumindest die Basis.

Die Basis (ohne das Dach) ist stabil und gut verarbeitet. Die Abmessungen belaufen sich auf 126×118 Zentimeter. Hierfür benötigt man circa 100kg Sand was ich persönlich aber etwas für zu wenig halte. Man sollte schon eher zu 125kg tendieren um in den Aldi Sandkasten nicht gleich auf Erde zu stoßen.

Die herausnehmbaren Wasserfächer in der Sitzbank sind ein tolles Gimmik und macht den Kinder sicher Spaß. Was ich aber schade finde ist ein fehlender Boden. Ohne diesen kann schnell Unkraut in den Sand gelangen und den Spielspaß trüben. Hier sollte unbedingt ein Sandkastenvlies oder wasserdurchlässige Plane gekauft werden.

Aldi Sandkasten Test: Das Dach

Ansich ist die Idee mit einem integrierten Dach sehr gut. Doch auch nur, wenn es auch anständig funktionierne würde. Das schlechte Dach des Aldi Sandkastens ist für mich einen Grund, diesen NICHT zu kaufen.Sandkasten mit schlossenem Dach

Im ersten Punkt ist das Dach sehr instabil. Obwohl die zwei seitlichen Dachträger gut festgezogen sind, wackeln sich recht viel. Ein weiterer Minuspunkt ist die Dachplane selbst. Ich finde sie nicht nur optisch nicht ansprechend, sondern auch die Qualität lässt ein wenig zu wünschen übrig. Die Plane mit einem UV-Schutz von 40 wird lediglich mit Schrauben auf dem Dach festgeschraubt. Keine Leisten oder anderes die die Plane besser fixieren könnte. Weht der Wind, flattert die Plane recht viel rum. Das lässt sich zwar lösen indem man diese auch gut spannt, doch spannt man zu stark, reißt die Plane an den Löchern schnell ein.

Aldi Sandkasten mit schlechten DachDas schlimmste an den Dach ist allerdings das Hoch- und Runterlassen. Obwohl man dies vor und nach jedem Gebrauch tun sollte, wird man spätenstens am zweiten Tag verzweifeln. Der Schraubverschluss zum fixieren des Daches sind sehr kurz gehalten. Dadurch kann dieser nicht weit genug geöffnet werden um das Dach geschmeidig in den Schienen bewegen zu können. Sachade ist auch, dass es keinen Griff in der Mitte gibt, um das Dach alleine und gleichmäßig zu öffnen/schließen.

Das Dach hat im Aldi Sandkasten Test auf jedenfall total versagt.

Kaufen ja oder nein?

Eigentlich schade, das ich hier nein sage. Denn der eigentliche Sandkasten, also die Basis, gefällt mir mit den Wasserfächer sehr gut. Klar, ein Boden (Vlies, Plane) fehlt, kann aber für wenige Euro im Baumarkt nachgekauft werden.

Das Nein desshalb, weil ich das Dach wirklich miserabel finde. Es lässt sich nicht, beziehungsweise kaum alleine hoch- oder runterfahren und die Plane liegt nicht einmal richtig auf. 50 Euro für einen einfachen Sandkasten sind dann doch zu viel.

Sandkasten von Lidl oder Aldi?

Die Antwort ob der Sandkasten von Lidl besser ist kann ich recht leicht beantworten. Wie der Aldi Sandkasten auch, gefällt mit die Basis des Lidl Sandkasten sehr gut. Zwar hat der keine Wasserfächer, dafür ein passendes Sandkastenvlies.

Das Dach des Lidl Sandkasten ist auch nicht unbedingt das Beste, doch in einigen Punkte wesentlich besser. Denn es hat in der Mitte einen Griff, was das Auf- und Absenken erheblich erleichtert, und zum anderen ist die Plane mit dünnen Holzleisten befestigt. Dadurch flattert die Plane nicht bei Wind stark herum, sondern ist auch bei Regen dicht. Mit dazu hat sie auch einen UV-Schutz von 80.

Aldi Sandkasten kaufen

Wer sich trotz allem doch den Sandkasten vom Discounter Aldi kaufen möchte, finden ihn wie jedes Jahr im Frühling in den Filialen im Angebot. Auch ab morgen, den 09.04.2018 gibt es ihn für 49,99 bei Aldi Nord und Aldi Süd. Online gibt es den Sandkasten bislang nicht zu kaufen.

Überblick
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Aldi Sandkasten mit Dach
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